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Die
Alliierten Truppen drucken bereits vor der Besetzung Deutschlands vorsorglich
Geldscheine für die besetzten Gebiete. Diese kommen dann auch ab Ende 1944 in
den besetzten Gebieten auf deutschem Boden zur Ausgabe.
Zusätzlich werden auch Münzen geprägt. Es handelt sich dabei um die 1, 5 und
10 Reichspfennigstücke, die Ihr Münzbild bis auf das Hakenkreuz voll
behalten. Gleichzeitig bleiben noch bis zur Währungsreform die alten Münzen
und Geldscheine im Umlauf.
Für dieses Geld gibt es aber in dieser Zeit des chronischen Mangels in dem
vom Krieg verwüsteten kaum noch was zum Kaufen.
Auf der regulären Lebensmittelkarte hat zu dieser Zeit der Normalbürger für
ein ganzes Monat gerade mal Anrecht auf 150 g Fett und 5 g Käse. Das
reicht nicht zum Leben. So macht sich als heimliche Währung auf den
Schwarzmärkten die Zigarettenwährung breit. Dort lässt sich mit dieser
Parallel-Währung so ziemlich alles illegal kaufen.
| 50 Reichsmarkschein der Alliierten Besatzungsmächte
Serie 1944 |

(Bild von www.cgb.fr ) |
| 1000 Reichsmarkschein der Alliierten Besatzungsmächte
Serie 1944 |

(Bild von www.cgb.fr ) |
| 10 Pfennig Schein der für Baden 1947 in der
französischen Besatzungszone ausgegeben wurde |

(Bild von www.cgb.fr ) |
| 10 Pfennig Schein der für Rheinland Pfalz 1947 in der
französischen Besatzungszone ausgegeben wurde |

(Bild von www.cgb.fr ) |
| 10 Pfennig Schein der für Württemberg 1947 in der
französischen Besatzungszone ausgegeben wurde |

(Bild von www.cgb.fr ) |
Erst die Währungsreform am 20.6.1948 in den westlichen Besatzungszonen
beendet diese Entwicklung mit einem furiosen Paukenschlag...
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