Einführung
Eines der schönsten Triebfedern des Sammelns ist das Suchen nach kleinen
und großen Schätzen.
Wer träumt nicht davon einmal einen Schatz mit Goldmünzen auf einer Pirateninsel in der
Karibik unter Palmen auszuheben oder einen Brief mit der blauen Mauritius in der
Korrespondenz der UrUr-Großmutter zu finden.
;-) Aber warum immer in die Ferne schweifen, wo das Gute so nahe ist?Am 1.1.1999 wurde
die Ära des Euros eingeläutet. Im Jahr 2002 war es dann so weit,
dass die ersten Euro-Münzen erschienen und unsere alten Kursmünzen
ablösten. Damit
entstehen für den, der etwas vorausschaut, so manche Gelegenheit. Er geht auf Schatzsuche
in seinen alten Grabbelkisten oder jagt nach Euro-Fehlprägungen
oder seltenen EURO-Prägungen aus den
EURO-Ländern!
Dort versteckt sich u.U. so manche kleine werdende Rarität. Mit viel Glück
können Sie Umlaufmünzen entdecken, die schon heute bei Sammlern ein Vielfaches an Wert
gegenüber der Nominale haben, die draufsteht.
Von den alten Pfennigmünzen in alten Grabbelkisten sind die 2
Pfennigstücke sehr interessant. Da können Sie so mancher Fund machen
ohne, dass Sie
dabei viel Geld ausgeben müssen.
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Diese Seite möchte Ihnen dazu ein paar Tipps geben, worauf Sie bei Ihrer Schatzsuche
achten sollten.
:-) Aber nun werfen Sie doch gleich mal einen Blick in Grabbelkisten
und in der Geldbörse...
Und die Schatzsuche geht weiter...
Jeder
der gedacht hätte, dass mit Einführung des EUROs die Schatzsuche
ein Ende hat, hat weit gefehlt. Nun kann man auch noch die Münzausgaben
der anderen EURO-Länder finden. Aber auch bei den heimischen Münzen sind
die nun so zahlreich auftretenden Fehlprägungen ein lohnenswertes Revier
wie die erste Aufstellung von
EURO-Fehlprägungen zeigt.
Auch so manchen Länderausgabe von den restlichen EURO-Ländern kann
interessant wie die folgende Seite zeigt.
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Wenn Sie eine Frage auf Lager haben, mailen
Sie uns einfach. Wir werden sie beantworten bzw. veröffentlichen, damit
andere Leser sie beantworten können. Oder haben Sie auch Infos zu diesem Thema, die wir
veröffentlichen sollten? |
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Inhaltsübersicht
Ein paar Tipps am Anfang
| Erhaltung Wie bei allen
anderen Münzen spielt auch bei Kursmünzen die Erhaltung eine äußerst wichtige Rolle.
So sollten Sie, wenn Sie auch weniger seltene Kursmünzen behalten, immer die möglichst
gut erhaltenen Münzen heraussuchen. Dies ist bei den neueren Prägungen einfach. Bei den
älteren Prägungen, wie bei denen von 1949 oder 1950, ist das schon viel schwerer. Aber
ich selbst habe schon mehrmals prägefrische Pfennigstücke von 1950 aus meinem Geldbeutel
herausgefischt. So alte Münzen in Spitzenerhaltung, sollten Sie immer behalten, auch
wenn sie von der Auflage her nicht besonders selten sind.
Weiteres über Erhaltungsgrade
Aufbewahrung der kleinen Schätze
Die Geldbörse ist natürlich der schlechteste Ort für die Aufbewahrung der Münzen,
da sich die Münzen dort gegenseitig beschädigen. Aber auch in einem Plastikmünzalbum
oxydieren die Münzen nach einiger Zeit auf hässliche Art und Weise. Deshalb ist es
wichtig, Münzen richtig aufzubewahren. Dazu bietet z.B. Deutschlands größter Münzhändler
MDM (Direktanforderung: 0180-34434) ein neuartiges
Sammelsystem zur Aufbewahrung deutscher Kursmünzen geordnet nach Nominale, Jahrgang und
Münzprägeort für alle sich im Umlauf befindlichen deutschen Kursmünzen an. Dies hat
auch den Vorteil, dass man in seine Sammlung eine gewisse Ordnung hereinbringt.
Diese kleine Investition rentiert sich bestimmt, da man Sie für die Münzen selbst keine
Ausgaben haben, mal abgesehen von der Nominale.
Wo kann ich außer in meinem Geldbeutel weitere wertvolle
Kursmünzen finden?
Eine weitere Möglichkeit Funde zu machen ist sich Münzrollen von der
Sparkasse zu holen. Besonders interessant sind dabei die 2
Pfennigstücke. Da kann so mancher Fund gemacht werden ohne dass Sie
dabei viel Geld ausgeben müssen.
Weitere besonders interessante Rollen: 50 Pfennig und 1 Mark
Wo kann ich meine Münzen verkaufen oder evt. welche kaufen?
Ein 50 Pfennigstück 1950 G Bank Deutscher Länder ist wohl kaum mehr
im Umlauf zu finden. Was machen wenn Sie das gute Stück dennoch haben
möchten oder Sie schon jetzt einen guten Fund verkaufen wollen?
Da ist eine der besten Quellen mittlerweile das Internet. Jeder kann dort
kaufen und verkaufen, sei es über die eigene Homepage, in Anzeigen
wie z.B. bei sammler.com oder in Newsgroups für Münzsammler und
natürlich bei den Online-Auktionatoren
wie z.B. ebay, qxl, ricardo usw.
Richtig wertvolle Stücke können Sie aber auch bei klassischen
Münzauktionen versteigern und ersteigern.
Eine weitere Quelle für den Kauf ist dann natürlich auch der
Münzfachhandel, wo Sie normalerweise einen ordentlichen Gegenwert für
Ihr Geld bekommen. Da machen Sie wohl kaum ein Schnäppchen, da die
Münzhändler ja vom Mehrpreis leben müssen, aber anderseits werden Sie
auch nicht "übers Ohr" gehauen. Viele Münzhändler handeln
mittlerweile auch schon im Web.
Ein weitere spannende Möglichkeit Münzen zu kaufen sind Münzbörsen.
Also besuchen Sie doch mal eine, wenn eine in Ihrer Nähe stattfindet.
Wo finde ich den ungefähren Wert meiner Kursmünzen?
Eine gute Quelle ist dabei die Münzdatenbank mit Bewertung sämtlicher
Münzen der BRD
Für unterwegs auch auf Handy verfügbar: http://sammler.com/i.wml
Wählen Sie dabei den Menüpunkt Münzdatenbank an.
Welche Münzen soll ich behalten und welche in den Umlauf zurückgeben?
Der eine oder andere Sammler wird versuchen Jahrgänge mit ihren Münzprägeorten
komplett zu kriegen. Er wird dabei auch mal schlecht erhaltene Kursmünzen behalten, die
nicht mehr als ihre Nominale wert sind und dann versuchen besser erhaltene Münzen des
gleichen Jahrgangs zu finden.
Der "Profit orientierte" Münz-Schatzsucher muss natürlich mehr auf die
Erhaltung und Seltenheit der Münze achten.
Aber auch hier kann er sich leicht täuschen.
Werden die auflagenschwächsten Münzen immer die
wertvollsten Münzen werden?
Ein kleines Beispiel zu den Max Planck Zweimarkstücken, die ja schon seit bereits 1973
nicht mehr im Umlauf sind, soll die Frage beantworten.
Viele "Schlaumeier" behielten die auflagenschwachen Stücke 1959 D und 1959 F
bzw. erwarben diese bereits in den Siebzigern käuflich. Dadurch blieben relativ viele
Stücke der Sammlerwelt erhalten. Auf der anderen Seite wurden die auflagenstärkeren
Jahrgänge 1964 oder 1968 wenig beachtet. Dadurch blieben der Nachwelt wenige dieser
Münzen erhalten. Nach einiger Zeit bemerkte man den Engpass und die Preise für diese
Münzen stiegen an.
Die folgende Tabelle veranschaulicht dies speziell für die Erhaltung ss:
| Jahrgang |
Auflage in Millionen |
Ungefährer Wert für Erhaltung ss (mit Umlaufspuren) |
Ungefährer Wert für vz
(kaum Umlaufspuren) |
| 1959 D |
1,0 |
4 EUR |
30 EUR |
| 1959 F |
1,5 |
5 EUR |
65 EUR |
| 1964 G |
3,0 |
30 EUR |
45 EUR |
| 1968 F |
4,8 |
13 EUR |
20 EUR |
Fazit ist, dass man neben dem Quäntchen Glück schon etwas Gespür haben
muss und auch
sein Köpfchen bei der Schatzsuche einsetzen sollte.
Wie schon erwähnt spielt die Erhaltung der Münze eine
außerordentliche Rolle. Ältere Kursmünzen sollte man unabhängig von der Auflage in
Spitzenerhaltung immer behalten. Aber auch die heute noch "jungen" Münzen
werden älter...
Unter den folgenden Rubriken stellen wir für jede Nominale die besonders interessanten
Jahrgänge / Münzprägeorte heraus.
Seit 1997 wurden nur noch Exemplare für die Kursmünzensätze geprägt, die
ausschließlich für Sammler gedacht sind. Das bedeutet, dass 1997 je Münzbuchstabe
45.120 Stück in Spiegelglanz und 70.000 Stück in Stempelglanz geprägt wurden. Es werden
also seit 1997 keine Umlaufmünzen mehr für den Umlauf herausgegeben. Wenn Einzelstücke
im Handel oder gar doch im Umlauf auftauchen, sind diese immer aus den Kurssätzen
herausgenommen.
Weiteres zum Thema Kurssätze der BRD |
News zum Thema Schatzsuche
Spiegelartikel über ausländische Euros in deutschen Geldbörsen (13.6.03)
Entgegen aller Prognosen finden sich kaum ausländische Euro-Münzen in
deutschen Portmonees.
Die enttäuschten Wissenschaftler haben die Schuldigen natürlich längst
ausgemacht:
Die vielen emsigen Sammler sollen die schnelle Durchmischung verpatzt haben....
Weitere Infos:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,250686,00.html
 |
"Wer den Pfennig nicht ehrt ist den Taler nicht wert". Dies soll
auch bei unserer kleinen Schatzsuche gelten.
Gerade bei den Zweipfennigstücken gibt es ein paar außerordentliche Seltenheiten bis zu
einem Wert von etwa 4000 EUR die Sie nur mit extrem viel Glück noch in Ihrer Geldbörse
finden können. Aber auch der eine oder andere wenig seltenere Pfennig ist nicht ganz
uninteressant. |

1 Pfennig von 1948
In dieser Erhaltung auf alle Fälle aufheben! |
1 Pfennig
Bank Deutscher Länder
Die Jahrgänge 1948 und 1949 sollte man ab der Erhaltung ss (geringere Umlaufspuren)
auf alle Fälle behalten. Das seltenste und teuerste Stück ist 1948 G, das eine Auflage
von 45,6 Millionen hatte. Der Wert für ss liegt bei 3-4 EUR und für die prägefrische
Erhaltung bei ca. 50 EUR. Der Wert der anderen Stücke liegt für ss zwischen 1 -
2 EUR und
für prägefrisch zwischen 8 und 25 EUR. Die meisten Stücke, die heute noch auftauchen
sind leider nach 50 Jahren Umlauf ziemlich schlecht erhalten.
Ab 1950
Bis 1968 sollte man alle Stücke in prägefrischer Erhaltung behalten. Das teuerste
Stück in prägefrischer Erhaltung ist 1968 J mit einem Wert von ca. 5
EUR.
Geringe Auflagen haben u.a. 1967 G (21 Mill.), 1968 G (20 Mill.), 1968 J (23 Mill.), 1973
G (26 Mill.), 1992 G (28 Mill.), 1993 G (28 Mill).
Höchste Auflage: 1950 F 898 Mill.
Interessante Jahrgänge sind: 1966 - 1968, 1973, 1992 - 1996
Ab 1997
Nur noch in Kursmünzensätzen vorhanden. |
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2 Pfennig
Bank Deutscher Länder
Keine Ausgaben
Ab 1950
Bis 1968 sollte man alle Stücke in prägefrischer Erhaltung behalten.
Die teuersten Stücke in prägefrischer Erhaltung sind:
1950 G 40 EUR
1958 G 20 EUR
1968 J (Kupfer ohne Stahl, ist nicht magnetisch) 3500
EUR (Preis unterliegt
starken Schwankungen)
1969 J (Kupfer ohne Stahl, ist nicht magnetisch)
4000 EUR (Preis unterliegt
starken Schwankungen)
Geringe Auflagen haben u.a. 1960 G (5,7 Mill.), 1963 D (7,7 Mill.), 1967 G (6,3
Mill.),1968 J Kupfer (wenige Hundert), 1969 J Kupfer(550), 1987 D (6,5 Mill.), 1987 F (7,5
Mill.), 1987 G (4,4 Mill, Wert ca. 10 DM in Erhaltung prfr), 1987 J (6,7 Mill.), 1993 G (7
Mill.).
Höchste Auflage: 1995 F 120 Mill.
Interessante Jahrgänge sind: 1950 - 1969, 1985, 1987, 1993, 1996
Ab 1997
Nur noch in Kursmünzensätzen vorhanden. |
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5 Pfennig
Bank Deutscher Länder
Den Jahrgang 1949 sollte man ab der Erhaltung ss (geringere Umlaufspuren) behalten. Der
Wert für ss liegt bei knapp 1 EUR und für die prägefrische Erhaltung je nach
Münzbuchstabe zwischen 30 und 40 EUR.
Ab 1950
Bis 1969 sollte man alle Stücke in prägefrischer Erhaltung behalten.
Die teuersten Stücke in prägefrischer Erhaltung sind:
1966 G, J 8 EUR
1967 D 9 EUR
1967 G 75 EUR
1967 G sollte man auch noch in der Erhaltung ss aufheben, da es auch noch ca.
25 EUR wert ist.
Geringe Auflagen haben u.a. 1967 D (10,4 Mill.), 1967 G (1,7 Mill.), 1967 J (10,7
Mill.), 1973 G (10,4 Mill.), 1974 G (10,5 Mill.), 1975 G (10,5 Mill.), 1985 G (10,4 Mill.)
Höchste Auflage: 1950 F 342 Mill.
Interessante Jahrgänge sind: 1967, 1968, 1973-1975, 1985, 1992
Ab 1997
Nur noch in Kursmünzensätzen vorhanden. |
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10 Pfennig
Bank Deutscher Länder
Den Jahrgang 1949 sollte man ab der Erhaltung vz (fast keine Umlaufspuren) auf alle
Fälle behalten. In schlechterer Erhaltung sind sie momentan nur ihre Nominale wert. Der
Wert für vz liegt bei ca. 20 - 30 DM und für die prägefrische Erhaltung bei je
nach Münzbuchstabe zwischen 30 und 50 DM.
Ab 1950
Bis 1969 sollte man alle Stücke in prägefrischer Erhaltung behalten.
Die teuersten Stücke in prägefrischer Erhaltung sind:
1967 G 70 EUR
1967 J 10 EUR
1968 G 10 EUR
1968 J 11 EUR
1967 G sollte man auch noch in der Erhaltung ss aufheben, da es auch noch ca. 15 DM
wert ist.
Geringe Auflagen haben u.a. 1967 G (1,5 Mill.), 1968 D (5,2 Mill.), 1968 F (6,0 Mill.),
1968 J (5,4 Mill.), 1974 G (10,5 Mill.), 1975 G (10,5 Mill.), 1985 G (10,4 Mill.)
Höchste Auflage: 1950 F 523 Mill.
Interessante Jahrgänge sind: 1967, 1968, 1973-1975, 1983, 1984, 1986
Ab 1997
Nur noch in Kursmünzensätzen vorhanden. |
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50 Pfennig Bank
Deutscher Länder
Das 50 Pfennigstück ist die einzige Münze, die auch noch 1950 (nur Münzbuchstabe G)
mit der sehr geringen Auflage von 30.000 Stück mit der Aufschrift "Bank deutscher
Länder" geprägt wurde. Es hat einen Wert von von 750 EUR für die Erhaltung ss und
1000 EUR für die Erhaltung vz. Im Unlauf ist diese Münze wohl kaum mehr zu finden.
Die Ausgaben von 1949 sind für die Erhaltung ss 1 EUR und für die Erhaltung vz 10 - 15
EUR wert. Also auch hier die gut erhaltenen Stücke aufheben!
Ab 1950
Bis 1971 sollte man alle Stücke in prägefrischer Erhaltung behalten.
Die teuersten Stücke in prägefrischer Erhaltung sind:
1966 J 30 EUR
1967 J 18 EUR (trotz relativ hoher Auflage von 10,7 Mill.)
1968 J 25 EUR
1987 D 33 EUR
1987 G 28 EUR
1987 D und G sollte man auch noch in der Erhaltung ss aufheben, da sie trotz der
relativ schlechten Erhaltung ca.. 10 EUR wert sind.
Geringe Auflagen haben u.a. 1967 G (1,8 Mill.), 1968 J (2,7 Mill.), 1986 D (2,1
Mill.),1986 F (2,4 Mill.),1986 G (1,4 Mill.),1986 J (2,2 Mill.), 1987 D (0,6 Mill.),1987 F
(0,6 Mill.),1987 G (0,4 Mill.),1987 J (0,6 Mill.), 1995 A (1,3 Mill.),1995 D (1,3
Mill.),1995 F (0,02 Mill.),1995 G (0,02 Mill.),1995 J (0,15 Mill.)
Höchste Auflage: 1950 F 115,6 Mill.
Interessante Jahrgänge sind: 1966-69, 1973, 1984-88, 1993-95
1995 F und G sind nur in den Kursmünzensätzen vorhanden
Ab 1996
Nur noch in Kursmünzensätzen vorhanden. |
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Die Markstücke
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1 Mark Speziell bei den
Markstücken gibt es bereits heute in akzeptabler Erhaltung richtige Raritäten, wo
Sammler für das Einmarkstück 1954 G in prägefrischer Erhaltung schon mal 800 DM
hinblättern. Mit deutlichen Umlaufspuren ist die gleiche Münze jedoch keine 10 DM wert.
Bis 1973 sollte man alle Stücke in prägefrischer Erhaltung behalten.
Die teuersten Stücke in prägefrischer Erhaltung sind:
1954 D 125 EUR
1954 F 140 EUR
1954 G 450 EUR
1954 J 125 EUR
1955 D, F, J 125 EUR
1955 G 475 EUR
1957 G 200 EUR
1958 G, J 100 - 150 EUR
1960 G 140 EUR
1961 G, J 75 - 100 EUR
Wertvollste Stücke in der Erhaltung ss:
1954 G 6 EUR
1955 G 13 EUR
1964 G 7,50 EUR
1967 G 5 EUR
1968 J 6 EUR
Geringe Auflagen haben u.a. 1968 D (1,3 Mill.), 1968 J (1,3 Mill.), 1987 G (2,1 Mill.),
1995 A, D, F, G (0,02 Mill.),1995 J (0,1 Mill.)
Höchste Auflage: 1950 F 69,1 Mill.
Interessante Jahrgänge sind: 1954-64, 1967, 1968, 1984-87, 1993, 1995
1995 A, D, F, G sind nur in den Kursmünzensätzen vorhanden
Ab 1996
Nur noch in Kursmünzensätzen vorhanden. |
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2 Mark Konrad Adenauer Diese
Münze wurde von 1969 - 87 geprägt und löste damals das schon 1973 außer Kurs gesetzte
Zweimarkstück mit Max Planck ab.
In prägefrischer Erhaltung sind alle Ausgaben interessant.
Die teuersten Stücke in prägefrischer Erhaltung sind:
1984 D, F, J 13 EUR
1984 G 18 EUR
Die teuersten Stücke in Erhaltung ss sind:
1984 D, F, J 3 EUR
1984 G 8 EUR
Geringe Auflagen haben u.a. 1980 G (1,4 Mill.), 1981 G (1,43 Mill.), 1983 G (1,1
Mill.), 1984 D (0,6 Mill.), 1984 F (0,7 Mill.), 1984 G (0,4 Mill.), 1984 J (0,6 Mill.)
Höchste Auflage: 1973 J 12,3 Mill.
Interessante Jahrgänge sind: 1980 - 86
Die Jahrgänge 1983 und 1984 sind besonders interessant. |
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2 Mark Theodor Heuss Diese
Münze wurde von 1970 - 87 geprägt.
In prägefrischer Erhaltung sind alle Ausgaben interessant.
Die teuersten Stücke in prägefrischer Erhaltung sind:
1984 D, F 13 EUR
1984 G 18 EUR
1984 J 13 EUR
Die teuersten Stücke in Erhaltung ss sind:
1984 D, F, J 3 EUR
1984 G 8 EUR
Geringe Auflagen haben u.a. 1980 G (1,4 Mill.), 1981 G (1,4 Mill.), 1983 G (1,1 Mill.),
1984 D (0,6 Mill.), 1984 F (0,7 Mill.), 1984 G (0,4 Mill.), 1984 J (0,6 Mill.)
Höchste Auflage: 1973 J 12,3 Mill.
Interessante Jahrgänge sind: 1980 - 86
Die Jahrgänge 1983 und 1984 sind besonders interessant. |
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2 Mark Kurt Schumacher Diese
Münze wurde von 1979 - 93 geprägt.
In prägefrischer Erhaltung sind alle Ausgaben bis 1988 und von 1993 interessant.
Die teuersten Stücke in prägefrischer Erhaltung sind:
1984 D,F,J 13 EUR
1984 G 18 EUR
1993 G 15 EUR
Die teuersten Stücke in Erhaltung ss sind:
1984 D,F,J 3 EUR
1984 G 8 EUR
Geringe Auflagen haben u.a. 1980 G (1,4 Mill.), 1981 G (1,4 Mill.), 1983 G (1,1 Mill.),
1984 D (0,6 Mill.), 1984 F (0,7 Mill.), 1984 G (0,4 Mill.), 1984 J (0,6 Mill.), 1993 A
(0,6 Mill.), 1993 D (0,6 Mill), 1993 F (0,7 Mill.), 1993 G (0,4 Mill), 1993 J (0,6 Mill.)
Höchste Auflage: 1990 F 21,2 Mill.
Interessante Jahrgänge sind: 1980 - 86 und 1991 - 93
Die Jahrgänge 1983, 1984 und 1993 sind besonders interessant. |
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2 Mark Ludwig Erhard Diese
Münze wurde erstmals 1988 geprägt.
Die teuersten Stücke in prägefrischer Erhaltung sind:
1993 A, G 7 EUR
1995 G 5 EUR
1996 8 EUR
Geringe Auflagen haben u.a. 1993 A (0,6 Mill.), 1993 D (0,6 Mill), 1993 F (0,7 Mill.),
1993 G (0,4 Mill), 1993 J (0,6 Mill.), 1995 A (1,6 Mill.), 1995 D (0,02 Mill), 1995 F
(0,02 Mill.), 1995 G (0,9 Mill), 1995 J (0,02 Mill.), 1996
Höchste Auflage: 1990 F 21,2 Mill.
Die Jahrgänge 1993, 1995 und 1996 sind besonders interessant.
1995 D, F und J sind nur in den Kursmünzensätzen vorhanden
Ab 1997
Nur noch in Kursmünzensätzen vorhanden. |
 |
2 Mark Franz Josef Strauß Diese
Münze wurde erstmals 1990 geprägt.
Die teuersten Stücke in prägefrischer Erhaltung sind:
1993 G,J 5 EUR
1995 G 6 EUR
1996 6 EUR
Geringe Auflagen haben u.a. 1993 A (0,6 Mill.), 1993 D (0,6 Mill), 1993 F (0,7 Mill.),
1993 G (0,4 Mill), 1993 J (0,6 Mill.), 1995 A (1,6 Mill.), 1995 D (0,02 Mill), 1995 F
(0,02 Mill.), 1995 G (0,6 Mill), 1995 J (0,02 Mill.), 1996
Höchste Auflage: 1990 F 21,2 Mill.
Die Jahrgänge 1993 und 1995 sind besonders interessant.
1995 D, F und J sind nur in den Kursmünzensätzen vorhanden
Die Jahrgänge 1993, 1995 und 1996 sind besonders interessant.
Ab 1997
Nur noch in Kursmünzensätzen vorhanden. |
 |
2 Mark Willy Brandt Diese
Münze wurde erstmals 1994 geprägt.
Der Jahrgang 1995 ist besonders interessant. 1994 sollte man auch behalten, weil dies
der einzige Jahrgang war, wo diese Münze so richtig für den Umlauf geprägt wurde.
Nimmt
man die Gesamtauflage über alle Jahre hinweg als Basis, so ist dies die seltenste
Umlaufmünze der BRD!
Selbst das heute schon ziemlich teure (ca. 50 EUR für vz)
erste Zweimark-Stück von 1951 mit den Ähren und Weintraube wurde in einer wesentlich
größeren Auflage geprägt.
In prägefrischer Erhaltung sind alle Ausgaben interessant.
Das teuerste Stück in prägefrischer Erhaltung ist:
1995 J 50 EUR
Geringe Auflagen haben u.a. 1995 A (1,6 Mill.), 1995 D,F (0,02 Mill.), 1995 G (1,2 Mill.),
1995 J (0,08 Mill.), 1996
Höchste Auflage: 1994 F 6 Mill.
1995 D, F wurden nur für die Kursmünzensätze geprägt
Ab 1997
Nur noch in Kursmünzensätzen vorhanden. |
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5 Mark Diese Münze löste 1975 die
letzte Silberkursmünze der BRD ab.
Diese Münze wurde erstmals 1975 geprägt.
Die teuersten Stücke in prägefrischer Erhaltung sind:
Alle Münzen von 1975 - 78, Wert ca. 5 EUR
1996 ca. 15 EUR
Geringe Auflagen haben u.a. 1984 G (4,0 Mill.), 1985 G (3,3, Mill.), 1986 G (3,3
Mill.), 1993 A (3,2 Mill.), 1993 D (3,3 Mill), 1993 F (3,8 Mill.), 1993 G (2,2 Mill), 1993
J (3,4 Mill.), 1994 A (4,0 Mill.), 1994 G (2,8 Mill), 1996
Höchste Auflage: 1975 F 75,0 Mill.
Die Jahrgänge 1993, 1994 und 1996 sind besonders interessant.
Ab 1997
Nur noch in Kursmünzensätzen vorhanden. |
Zu den EURO-Münzen |
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Da der eine oder andere Leser in Österreich wohnt bzw. viele dort Urlaub
machten, wollen wir auch einen Blick auf die alten Umlaufmünzen der Alpenrepublik werfen.
Die richtig teuren Stücke wie in der BRD sucht man hier leider noch vergeblich. Aber auch
hier gibt es das eine oder interessante Stück wie z.B. das 5 Schilling-Stück von 1976
oder 10 Schilling-Stück von 1977. Aber auch für ein 50 Groschenstück von 1963 wird in
prägefrischer Erhaltung schon heute bis zu 30 EUR, fast das tausendfache der
Nominale, gezahlt. |
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So manch einer reiste in unsere EURO-Nachbarländer wie Italien, Frankreich,
Spanien, Niederlande oder
Belgien. Oft blieben Kleinmünzen im Geldbeutel, die man bei der Bank ohnehin schlecht
umtauschen konnte. Soll man diese nun behalten oder einem Kind zum Spielen schenken?
Wer möchte Tipps zu diesen Kursmünzen geben? Bitte
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Links zum Thema Kursmünzen im Internet
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Interessante Informationen über Schweizer Kurs- und Gedenkmünzen |
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